Archiv der Kategorie 'was tun'

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Doch keine „brachiale“ Mode mitten in der City

Vermieter von Laden an der Inneren Plauenschen Straße offenbar auf Abstand

Von Jens Eumann

Zwickau. Das Zwickauer Mode-Label „Brachial“ wird wohl doch nicht in den leer stehenden Laden im Haus Innere Plauensche Straße 20 ziehen. Der Vermieter habe nach Prüfung aller Umstände Abstand von einem Mietverhältnis mit den Zwickauer Modemachern genommen, berichtete die Vormieterin gestern. Laut sächsischem Verfassungsschutz bedient das Label auch einen Kundenstamm im rechtsextremen Spektrum, wenngleich (mehr…)

Künftig „brachiale“ Mode in bester Citylage?

„Aktionsgruppe gegen Nazis in jeder Stadt“ warnt vor neuem Shop an Innerer Plauenscher Straße – Chef des Mode-Labels sieht sich eher als „Biker“

Von Jens Eumann

Zwickau. Wird es in Zwickau bald einen „Nazianlaufpunkt“ in bester Citylage geben? Diese Frage wirft ein derzeit in der Stadt verteiltes Flugblatt einer „Aktionsgruppe Gegen Nazis in jeder Stadt“ auf. Hintergrund sind Pläne des Zwickauer Modelabels „Brachial“, das seinen Sitz bislang im Gewerbegebiet Maxhütte hat, in ein just leer gezogenes Geschäft an der Inneren Plauenschen Straße zu ziehen, in dem bis vor Wochen Kindermoden angeboten wurden. Namentlich outen sich die Autoren des Flugblatts nicht. (mehr…)

Antisemitismus heute: Ich hab‘ nichts gegen Juden, aber …

Vortrag von Petra Zais (Antonio-Amadeu-Stiftung)

Dienstag, 23.06.2009, 19:00 Uhr, Galerie am Domhof

Petra Zais ist Mitarbeiterin bei der Antonio-Amadeu-Stiftung, die sich dem Kampf gegen Antisemitismus verschrieben hat. Denn die Zahlen sind alarmierend: Seit 2001 sind antisemitische Grundhaltungen und antisemitisch motivierte Gewalttaten auf einem hohen Niveau.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, was man gegen Antisemitismus tun kann. Wie ist es möglich, auf zivilgesellschaftlicher Ebene präventiv zu arbeiten? Wie kann man die Wahrnehmung für das Problem stärken? Welche Gegenmaßnahmen sind notwendig? (mehr…)

Rückkehr der Vergangenheit am Lebensende

Der gebürtige Litauer Algimantas Dailide gilt als einer der meistgesuchten Kriegsverbrecher – Dabei lebt er seit 6 Jahren offiziell in Kirchberg

Ein Kirchberger steht seit einigen Tagen im Blickpunkt der Öffentlichkeit: Der gebürtige Litauer Algimantas Dailide. Seit in der Presse und via Bildschirm verkündet wurde, dass er auf der Liste der meist gesuchten Nazi-Kriegsverbrecher steht, ist es mit der Ruhe vorbei. (mehr…)

Der Kollaborateur von nebenan

Der verurteilte NS-Kriegsverbrecher Algimantas Dailide lebt seit sechs Jahren nahezu unbehelligt in Kirchberg bei Zwickau

Von Ulrike Nimz

Kirchberg. Seit Wochen sorgt die Auslieferung des mutmaßlichen NS-Kriegsverbrechers John Demjanjuk für weltweites Aufsehen. Der 89-jährige Ukrainer führt die vom Simon-Wiesenthal-Zentrum in Jerusalem veröffentlichte Liste der zehn meistgesuchten Nazi-Kriegsverbrecher an. Knapp dahinter, auf Platz sieben, steht Algimantas Dailide. (mehr…)

Demonstration gegen rechte Gewalt führt durch Innenstadt

Polizei verhindert Auseinandersetzung auf Georgenplatz

Von Mandy Fischer

Zwickau. Kundgebung und Demonstration der alternativen Jugendvereinigung „Roter Baum“ sind am Samstag im wesentlichen friedlich verlaufen. Auch als die linksorientierten Jugendlichen am Georgenplatz auf eine deutlich kleinere Gruppe Rechter getroffen sind. Zwei Eier sind geflogen, dabei blieb es. Mit einer Doppelreihe zwischen beiden Gruppen verhinderten Polizeibeamte – 20 waren im Einsatz – größere Auseinandersetzungen. (mehr…)

Streit um Zwickauer Demokratie-Tage

Bündnis für Demokratie und Toleranz legt jetzt die Grenzen seiner eigenen Toleranz fest – Spielregeln für Mitglieder

Von Jens Eumann

Zwickau. Auch Runde Tische haben Ecken und Kanten. Das spüren derzeit die Teilnehmer des Zwickauer Bündnisses für Demokratie und Toleranz, das seit Jahren jene Aktionstage organisiert, die vor Gefahren von politischem Extremismus warnen sollen. Nichts eint so sehr wie ein gemeinsamer Gegner – bei der Arbeit gegen Neonazis und Rechtsextreme ziehen alle Bündnisteilnehmer zumindest in die gleiche Richtung. Doch brodeln seit dem Vorjahr interne Streitigkeiten über sonstige Ausrichtungen der Arbeit. (mehr…)

„Wer zu lange wegguckt, macht das Problem größer“

Neue Broschüre des Kulturbüros Sachsen deckt die enge Vernetzung rechtsextremer Gruppierungen in Sachsen und Tschechien auf

Demonstrationen der rechtsextremen Arbeiterpartei (DS) und Straßenschlachten mit der Polizei im Herbst 2008 im nordböhmischen Livínov/Oberleutensdorf. Kundgebung mit 500 tschechischen und deutschen Neonazis im April in Ústí nad Labem/Aussig. Ebenfalls im April zwei Aufmärsche von DS-Mitgliedern in Krupka/Graupen. Rechtsextremistische Aktionen gehören fast zum Alltag in Nordböhmen. Friedemann Bringt arbeitet seit 2001 im Kulturbüro Sachsen. Dort wird das Buch „Gefährliche Liebschaften – Rechtsextremismus im kleinen Grenzverkehr“ herausgegeben. Mit Bringt sprach Steffen Neumann. (mehr…)

Demonstration gegen Gewaltübergriffe

Zwickau. Die alternative Jugendvereinigung „Roter Baum“ kündigt für Samstag eine Demonstration unter dem Motto „Für ein friedliches Zwickau“ an. Hintergrund sind Übergriffe, zu denen es beim „Stay rebel“-Festival kam, das die Gruppe am 1.Mai organisierte. (mehr…)